Die Entstehung der Republik Steinacker

Schon vor längerer Zeit bestand in der unmittelbaren Nachbarschaft der heutigen Republik "Steinacker" eine Republik "Bischofsrot" mit einem selbst ernannten Präsidenten auf Lebenszeit, sowie einer "selbstständigen Region Zum Spermel" mit einem zwar demokratisch gewählten, aber nur alle 40 Jahre wählbarem Bürgermeister.

Auf Grund der guten Beziehungen von Erich Dreher zur Republik Bischofsrot wurde dieser im Jahre 1994 zum "Honorarkonsul" ernannt, mit der Auflage ein Fest für die ganze Region Blumenstraße, Ebene, Bischofsrot, Spermel zu organisieren.

So entstand das erste „Bluebebisperstein-Fest“, das ein voller Erfolg wurde. Zwei Tage lang feierten die Anwohner der näheren Umgebung ein tolles Fest, das in die Geschichte von Zeutern eingegangen ist. (P.S. Der Erlös wurde der Lebenshilfe Bruchsal gespendet) Dabei wurde von Peter Kalt ein Video-Film gedreht, der diese zwei Tage in Wort und Bild festgehalten hat.

Bei der ersten Vorführung des Filmes im Fachwerkhaus Zeutern waren u.a. der Präsident vom Bischofsrot, der Bürgermeister der Region Zum Spermel sowie der „Honorar-Konsul“ vom Bischofsrot, Erich Dreher, eingeladen. Dabei stellte Erich Dreher fest, dass der Steinacker mit seinen Nachbarstraßen Blumenstraße und Ebene seiner Bedeutung entsprechend nicht repräsentativ vertreten war.

Also wurde der Film am 11. Februar 1995 auch im Schützenhaus Zeutern von Peter Kalt den Anwohnern vom Steinacker, Blumenstraße und Ebene vorgeführt. Dabei beschloss man die „Republik Steinacker“ zu gründen. Peter Kalt, als „Ältestenrat“ der Region zum Spermel zugehörig und somit nicht wählbar, wurde als Wahlleiter gewonnen.

Erich Dreher wurde von den Anwesenden einstimmig als Präsident gewählt. Dieser berief dann sofort 7 Minister, die entsprechend ihren Neigungen, Hobbys oder Beruf in die einzelnen Ämter berufen wurden. (Siehe Regierungsmannschaft)
Gleichzeitig wurde der 11. Februar als „Tag der Republik“ ausgerufen und wird seitdem jährlich gebührend gefeiert.

Am 1. April 1995 wurde Peter Kalt auf Grund seiner Verdienste für die Republik zum „Attaché für Völkerverständigung und Nachbarschaftspflege“ in einer feierlichen Zeremonie ernannt.

Seither wird unter dem Namen der Republik das Miteinander in der Nachbarschaft noch mehr gepflegt und neben dem Tag der Republik jedes Jahr auch gemeinsame Wanderungen, Ausflüge und gesellige Zusammenkünfte durchgeführt. Alle zwei Jahre, wenn in Zeutern kein offizielles Straßenfest ist, wird immer das berühmte „Bluebebisperstein-Fest“, zusammen mit den anderen Republiken und Regionen, durchgeführt.

Die seit einigen Jahren von Erich Dreher und Peter Kalt durchgeführten „Erlebnis-Wanderungen“ in Zeutern trugen natürlich wesentlich zum Bekanntheitsgrad der Republik bei. Auch werden die zwei Organisatoren tatkräftig nach Bedarf von den anderen Regierungsmitgliedern unterstützt.

Alles in allem lässt sich feststellen, dass die „Republik Steinacker“ keine Separatisten-Bewegung ist, sondern eine Nachahmungswerte Nachbarschaftsinitiative ist, die das Leben miteinander und untereinander verschönt, verbessert und einfach den Lebens- und Wohnwert in der Umgebung erheblich steigert.