Tag der Republik
2003
 

Der normalerweise am 11. Februar jeden Jahres stattfindende Tag der Republik Steinacker fand in diesem Jahr am Sonntag, dem 09. Februar 2003 statt. Auf Anregung des Bürgermeisters der Schwarzwald-Gemeinde Forbach, Herrn Kuno Kussmann, unseres ehemaligen Hauptamts-Leiters, besuchte die kpl. Regierungsmannschaft mit der Stadtbahn das idyllische Murgtal-Städt’chen.

Hervorragend organisiert vom Präsidenten der Republik Steinacker Herr Erich Dreher zusammen mit Frau Wiltrud Seidt, eine Mitarbeiterin des Rathauses Forbach, verlebten die Minister, Attaché’s und Köchin zusammen mit ihren Ehepartnern einen wunderschönen, von idealem Wetter begleiteten Tag.

Schon am Bahnhof wurden wir von Herrn Wieland Roth unserem Wanderführer und Mitglied des Schwarzwaldvereins herzlich empfangen. Zunächst gingen wir den „Sagenweg“ entlang und Herr Roth berichtete von den vielen Sagen die mit dem aussichtsreichen Weg verbunden waren.

Zum Mittagessen waren wir in der Gaststätte „Waldhorn“ angemeldet, so dass wir unser vorzügliches Mittagessen sehr schnell serviert bekamen. Danach marschierten wir in die TSV-Gaststätte die oberhalb von Forbach-Gausbach auf der Höhe lag.

Dort erwartete uns dann Klaus Roth und Richard Bächle um uns mit einem „Moscht-Seminar“ in die Geheimnisse der Fruchtbearbeitung einzuführen. Vor jeder neuen Moscht-Probe wusste der eingefleischte Junggeselle Klaus eine Story zu erzählen oder mit seinem Knopfdruck-Akkordeon eine schmissige Melodie zu spielen. Klar, dass die Republik Steinacker mit ihrer Hymne „Ohne Moscht und ohne Wein, geht ein Zeuterner Weinschlauch ein“ voll auch bei den anderen anwesenden Gästen ankam.

Nach dieser lustigen und unterhaltsamen Moscht-Probe, bei der übrigens eindeutiger Sieger der „Griawa-Knochelähmer“, eine Kreation ebenfalls von Klaus Roth, wurde, servierte uns Frau Wiltrud Seidt mit Hilfe zahlreichen fleissigen Küchengeistern eine deftige Schwarzwälder Veschber-Platte auf der nichts fehlte, was die Schwarzwälder Küche so berühmt macht.

Norbert Jünger, ein Freund unseres Präsidenten aus dem benachbarten Gernsbach, vielen Zeuterner als Sänger bekannt,  ließ es sich ebenfalls nicht nehmen uns mit ein paar Liedern zu unterhalten.

Viel zu schnell verging die Zeit und der Präsident musste nachhaltig zum Aufbruch mahnen um die Stadtbahn Richtung Zeutern pünktlich zu erreichen.
Kurzweilig verlief auch die Rückfahrt, zumal noch genügend Vesper und „Flüssiges“ vorhanden waren um sogar andere Fahrgäste damit zu versorgen.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches DANKE an die Organisatoren unter Federführung von Frau Seidt, von der wir hoffen, dass ihr unser „Republik-Tropfen“ gut bekommen möge.
 

Vogelverein-Neuthard